

Du machst es dir bequem -
Du fühlst deinen Körper ganz bewußt -
Du bist jetzt ganz ruhig -
Deine Hände und Arme sind ganz schwer -
Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -
Deine Füße und Beine sind ganz schwer -
Dein ganzer Körper ist angenehm warm -
Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -
Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -
Dein Kopf ist frei und leicht -
Stell dir vor,
du stehst vor den Toren des Palastes von Rohan -
Du hast ein langes weißes Kleid an -
(Du bist gekleidet wie ein Mitglied des Königshauses von Rohan -/
Du bist gekleidet wie ein Reiter von Rohan -)
Du stehst auf den steinernen Stufen vor dem Palast -
Der Palast steht an der höchsten Stelle des Berges -
Der Wind weht dir ins Gesicht -
Er läßt die Fahnen flattern,
die rechts und links der steinernen Stufen
an hölzernen Stangen befestigt sind -
Auf den schwarzen Fahnen ist ein weißes Pferd abgebildet -
Du blickst auf die Ebene von Rohan hinab -
Vor dir liegt ein kleines Dorf -
Die kleinen Häuser sind aus dunklem Holz -
Ihre v-förmigen Dachgiebel haben die Form von zwei Pferdeköpfen -
Die Dächer sind mit Stroh gedeckt -
Auf den kleinen Straßen
siehst du die Bewohner des Dorfes -
Männer führen ihre Pferde die Straße entlang -
Frauen in langen, erdfarbenen Kleidern
tragen Krüge und Körbe -
Kinder laufen lachend zwischen den Häusern und Ställen umher -
Du wendest den Blick nach rechts -
Du schaust über die weite Ebene von Rohan -
Du siehst karge Wiesen, soweit dein Auge reicht -
Im Hintergrund erheben sich majestätische Berge - -
Ganz in der Ferne siehst du
eine Gruppe von Reitern auf ihren Pferden -
Es sind die Reiter von Rohan -
Ihre Helme glänzen in der Sonne -
Sie reiten schnell wie der Wind
über die weite Ebene -
Die Reiter kommen allmählich näher -
Nach einiger Zeit haben sie das Dorf erreicht -
Sie reiten die Straße hinauf, die zum Palast führt -
Die Reiter stehen nun unten
vor den Stufen des Palastes -
Du betrachtest die Reiter -
Sie steigen von ihren Pferden -
Der Wind wird stärker -
Eine Fahne löst sich -
Sie flattert hinab und landet vor den Füßen der Reiter - -
Du siehst die Reiter lange an -
Du bist ganz in Gedanken versunken -
So bleibst du noch eine Weile stehen - - -
Du atmest nun tief durch -
Du reckst die Arme -
Und streckst und räkelst dich
wie eine Katze -
Du öffnest langsam die Augen -
Du gewöhnst dich an das helle Licht
und findest dich wieder im Raum zurecht.