Herr der Ringe II: Eowyn aus Rohan

 

Du machst es dir bequem -

Du fühlst deinen Körper ganz bewußt -

Du bist jetzt ganz ruhig -

Deine Hände und Arme sind ganz schwer -

Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -

Deine Füße und Beine sind ganz schwer -

Dein ganzer Körper ist angenehm warm -

Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -

Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -

Dein Kopf ist frei und leicht -

 

Stell dir vor,

du stehst vor den Toren des Palastes von Rohan -

Du hast ein langes weißes Kleid an -

(Du bist gekleidet wie ein Mitglied des Königshauses von Rohan -/

Du bist gekleidet wie ein Reiter von Rohan -)

Du stehst auf den steinernen Stufen vor dem Palast -

Der Palast steht an der höchsten Stelle des Berges -

Der Wind weht dir ins Gesicht -

Er läßt die Fahnen flattern,

die rechts und links der steinernen Stufen

an hölzernen Stangen befestigt sind -

Auf den schwarzen Fahnen ist ein weißes Pferd abgebildet -

Du blickst auf die Ebene von Rohan hinab -

Vor dir liegt ein kleines Dorf -

Die kleinen Häuser sind aus dunklem Holz -

Ihre v-förmigen Dachgiebel haben die Form von zwei Pferdeköpfen -

Die Dächer sind mit Stroh gedeckt -

Auf den kleinen Straßen

siehst du die Bewohner des Dorfes -

Männer führen ihre Pferde die Straße entlang -

Frauen in langen, erdfarbenen Kleidern

tragen Krüge und Körbe -

Kinder laufen lachend zwischen den Häusern und Ställen umher -

Du wendest den Blick nach rechts -

Du schaust über die weite Ebene von Rohan -

Du siehst karge Wiesen, soweit dein Auge reicht -

Im Hintergrund erheben sich majestätische Berge - -

Ganz in der Ferne siehst du

eine Gruppe von Reitern auf ihren Pferden -

Es sind die Reiter von Rohan -

Ihre Helme glänzen in der Sonne -

Sie reiten schnell wie der Wind

über die weite Ebene -

Die Reiter kommen allmählich näher -

Nach einiger Zeit haben sie das Dorf erreicht -

Sie reiten die Straße hinauf, die zum Palast führt -

Die Reiter stehen nun unten

vor den Stufen des Palastes -

Du betrachtest die Reiter -

Sie steigen von ihren Pferden -

Der Wind wird stärker -

Eine Fahne löst sich -

Sie flattert hinab und landet vor den Füßen der Reiter - -

Du siehst die Reiter lange an -

Du bist ganz in Gedanken versunken -

So bleibst du noch eine Weile stehen - - -

 

Du atmest nun tief durch -

Du reckst die Arme -

Und streckst und räkelst dich

wie eine Katze -

Du öffnest langsam die Augen -

Du gewöhnst dich an das helle Licht

und findest dich wieder im Raum zurecht.

 

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