Herbstfeuer

 

Du machst es dir bequem -

Du fühlst deinen Körper ganz bewußt -

Du bist jetzt ganz ruhig -

Deine Hände und Arme sind ganz schwer -

Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -

Deine Füße und Beine sind ganz schwer -

Dein ganzer Körper ist angenehm warm -

Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -

Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -

Dein Kopf ist frei und leicht -

 

Stell dir vor,

du stehst auf einer großen Wiese -

Es ist ein milder Herbstabend -

Du siehst in den Himmel über dir -

Der Himmel verdunkelt sich allmählich -

Nur am Horizont

siehst du noch einen hellen Streifen -

Du atmest die klare Herbstluft ein -

Die Luft ist angenehm frisch -

Du atmest sie tief ein und aus - -

 

Du siehst dich ein wenig um -

Die Wiese, auf der du stehst,

ist umgeben von kleinen Obstbäumen -

In der Nähe der Wiese

hat jemand ein Herbstfeuer gemacht -

Das Feuer lodert hell

in der kühler werdenden Herbstnacht -

Du siehst den hellen Schein des Feuers -

Du hörst die knisternden Funken

der verbrennenden Obstbaumzweige - -

Du siehst den Funken nach -

Sie schweben leuchtend hoch

in den sich verdunkelnden Himmel -

Sie schweben immer höher und höher -

Bis sie schließlich verlöschen

und eins werden mit der dunklen Farbe

des herbstlichen Nachthimmels - -

Du freust dich an dem lodernden Herbstfeuer -

und träumst noch ein wenig vor dich hin - - -

 

Du atmest nun tief durch -

Du reckst die Arme -

Und streckst und räkelst dich

wie eine Katze -

Du öffnest langsam die Augen -

Du gewöhnst dich an das helle Licht

und findest dich wieder im Raum zurecht.

 

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